6. bis 7. Monat

Spätestens ab dem 6. Monat reicht die Muttermilch allein nicht mehr aus, um das Baby mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Der Hunger des Säuglings nimmt stetig zu und spätestens dann, wenn das Baby signalisiert, dass es mehr Hunger hat als gewöhnlich, sollte man mit dem Zufüttern anfangen. Hat man schon vorher mit dem Zufüttern begonnen, so kann man weitere Mahlzeiten durch die Beikost ersetzten. Fängt man mit Beikost an, so sollte man sich vorab auf leichte Menüs für das Baby konzentrieren. Dazu gehört beispielsweise ein Pastinake oder Kürbisbrei. Auch Zucchini ist leicht verdaulich und kann in den Speiseplan mit aufgenommen werden. Wichtig ist es jedoch die Verträglichkeit des Menüs zu testen. Daher sollte nicht kunterbunt beim Zufüttern durchgemischt werden. Bleiben sie bei der Beikost bei ein und dem selben Menü und geben sich nach ein bis zwei Wochen ein anderes Menü um den Speiseplan des Babys zu erweitern. Dann kann man auch abwechselnd mit dem bereits bekannten Menü variieren. Wichtig ist es speziell in dieser Lebensphase auf Getreide wie Weizen zu verzichten. Greifen Sie statt dessen lieber zu glutenfreien Breien.
Das Zufüttern von fester Nahrung kann dazu führen, dass der Flüssigkeitsbedarf durch Milch allein nicht mehr vollständig abgedeckt werden kann. Ungesüsste Baby-Tees und abgekochtes klares Wasser sind ein idealer Durstlöscher. Geben sie ihrem Baby auf keinen Fall gesüßte Getränke oder Säfte, welche reich an Säure sind und die durchbrechenden Milchzähne angreifen können. Zudem kann bei gesüßten Getränken die Gewöhnung an süße Speißen und Getränke gesteigert werden.
Frisches Obst und Gemüse sind in dem Alter noch keine gute Wahl. Säuglinge könnten auf Frischkost mit Blähungen oder Allergien reagieren. Es empfiehlt sich aus diesem Grund Obst oder Gemüse vor dem Verzehr zu Erhitzen.

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