Viele Menschen leiden in der heutigen Zeit unter Essstörungen. Oft fangen solche Störungen schon in der Kindheit an, wenn man sich ein falsches Essverhalten aneignet. Blicken wir auf die jüngste Generation in unserem Lande, so hört man von vielen Kritikern, dass die Kinder und gar Kleinkinder bereits in jungen Jahren falsch ernährt werden. Speziell das Problem Übergewicht kann aus jungen Jahren in das weitere Leben mit übernommen werden. Auch Nahrungsmittelallergien können sich im Baby- oder Kleinkindalter entwickeln oder bilden und später Sorgen bereiten.
Dabei ist es gar nicht so schwer einem Baby oder Kleinkind richtiges Essverhalten in die Wiege zu legen. Mit Sicherheit erfordert es etwas Zeit und Geduld, bis man als Mutter oder Vater die Grundsätze für ein richtiges Essverhalten eines Babys versteht. Aber wenn man gar nicht zurecht kommt, kann der Kinderarzt oder die Nachsorgehebamme eine gute Anlaufstelle sein, um nach fachlicher Hilfe zu fragen. Hebammen informieren die werdende Mutter über die Pflege und die Ernährung eines Säuglings in den ersten Monaten und auch später kann man als junge Mutter in Fachliteratur die Grundsätze einer ausgewogenen Ernährung für das eigene Baby nachlesen. Aber Vorsicht, denn viele Experten haben unterschiedliche Meinungen, was die Ernährung eines Babys angeht. Auch ändern sich Meinungen und Richtlinien im Laufe der Zeit. Aber mit etwas Menschenverstand und Gefühl fällt man in den meisten Fällen die richtige Entscheidung was die Ernährung des eigenen Babys angeht.
Prinzipielle Fragen bei der Ernährung eines Babys umreissen jedoch folgende Themen:
- Flasche oder Stillen
- ab wann wird zugefüttert
- welche Beikost am Anfang
- wann kann ich die Beikostbeigaben variieren
- ab wann kann ich welche Tagesmahlzeiten durch Beikost ablösen
- welche Inhaltsstoffe sind in der Beikost bedenklich
- ab wann kann ich welche Beikost bedenkenlos zufüttern